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Ehrenamtsentwicklung im Bistum Trier

Wir unterstützen, beraten und begleiten...

Tag des Ehrenamtlichen Engagements am 26. April 2020

Herausgerufen - Mach uns zu Neuem bereit!

Mit diesem Leitwort lädt das Bistum Trier zu den Heilig-Rock-Tagen 2020 ein.
Der Arbeitsbereich Ehrenamtsentwicklung hat gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern für den "Tag des Ehrenamtlichen Engagements" ein Programm zusammengestellt, das sich auf vielfältige Weise mit dem Leitwort auseinandersetzt.

Gemeinsam wollen wir die Herausforderungen der Zukunft in den Blick nehmen und Sie so in Ihrem ehrenamtlichen Engagement bestärken.

Herzliche Einladung zum Tag des ehrenamtlichen Engagements.
Kommen Sie ins Gespräch, ins Nachdenken, zur Ruhe und in Bewegung - wir freuen uns auf Sie!

hier geht es zum:
Programmheft als PDF zum Downloaden
Für eine gute Planung bitten wir Sie um eine Anmeldung zum Mittagessen Mail

Aktuelles Kursangebot

Programmheft 2020

Das Programmheft 2020 mit allen Kursen 
PDF zum Download
Die Kurse in der Jahresübersicht


Bischof Ackermann würdigt ehrenamtliches Engagement im Bistum Trier

„Sie leben Christ-Sein vor“

Trier – Sie organisieren Hilfstransporte nach Rumänien und Polen, sie engagieren sich in ihren Pfarrgemeinden als Verwaltungsräte, als Lektoren oder in der Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit, sie organisieren die Bolivienkleidersammlung vor Ort oder probieren neue Gottesdienstformen, die weitere Zielgruppen ansprechen: Rund 80.000 ehrenamtlich engagierte Menschen gibt es im Bistum Trier. Stellvertretend für sie hat Bischof Dr. Stephan Ackermann bei einem Festakt im Robert Schuman Haus am 29. November einige von ihnen für ihren Einsatz und ihr Engagement ausgezeichnet. (Mehr in der Nachricht)

Bildergalerie der Ehrung mit Bischof Ackermann

Videos und Beispiele ausgezeichneter Projekte



Nah, innovativ und lebendig...

Kirche vor Ort - Orte von Kirche

Neues Leben an einem Ort von Kirche: KulturKapelle Korlingen

Passend anders: Gottesdienste in Schwirzheim

  • Wozu sind wir Kirche im Bistum Trier? - Eine Kolumne von Christel Schmitt, Ehrenamtliche in der Hospizarbeit

    für "Das Wort zum Alltag" am 3. Oktober 2018 in der Saarbrücker Zeitung

    Wozu sind wir Kirche im Bistum Trier?

    Mit dieser Frage müssen wir uns auseinandersetzen. Die Trierer Bistumssynode hat damit begonnen, ernsthafte Antworten zu suchen, die den Menschen (und der Kirche selbst) Hilfe und Orientierung geben. Um herauszufinden, wozu wir Kirche sind, müssen wir die Begegnung mit „den Anderen“ und „dem Anderen“ suchen. Das haben wir bisher meistens vermieden, um unsere Gewohnheiten und unser Erscheinungsbild nicht in Frage stellen zu müssen.

    Ich bin mir sicher, dass die Kirche die Veränderungen aktiv gestalten muss und nicht einfach nur abwarten darf, bis die Entwicklungen über sie hereinbrechen. Dazu gehört auch viel Unsicherheit, weil wir ja nicht genau wissen, wie die Zukunft aussehen wird. Voraussetzen möchte ich aber, dass ohne die Haltung des Gottvertrauens überhaupt keine Kirche möglich ist.
    Was mich momentan in Gesprächen und Veröffentlichungen sehr irritiert, sind nicht die kritischen Auseinandersetzungen mit der Synode und ihren Beschlüssen. Darin drückt sich ja die Unsicherheit aus über das, was kommen wird. Was mich jedoch ärgert sind die Thesen, dass durch die Neuausrichtung des Bistums Trier die Ehrenamtlichen ihre Arbeit hinschmeißen würden. Für mich und viele andere kann ich sagen: Ich bin gerne ehrenamtlich unterwegs, z. B. im Krankenhaus oder Altenheim, in der Hospizarbeit, im Besuchsdienst oder in der Flüchtlingsarbeit. Durch dieses Engagement geben wir der Kirche ein Gesicht. Und wir schaffen neue „Kirchorte“. Ich möchte nicht, dass das Ehrenamt dazu missbraucht wird, um Kritik an bestimmten Einzelfragen zu untermauern, vor allem wenn es um die Neugestaltung von Verwaltungsstrukturen geht. Man darf an dieser Stelle nicht verallgemeinern und sollte achtsamer differenzieren.

    Der ehrenamtliche Einsatz ist für viele in ganz unterschiedlichen Bereichen Engagierte eine Herzensangelegenheit. Meine Motivation ist, für Menschen in schwierigen Lebenssituationen da zu sein – gleich welcher Hautfarbe und Religionszugehörigkeit. Im Mittelpunkt steht die Sorge für den Anderen. Dabei spielt es keine entscheidende Rolle, wie meine Pfarrei der Zukunft genau aussehen wird. Die Entscheidung, in welchen Dörfern oder Einrichtungen ich mich engagiere, ist davon unabhängig. Was mir wichtig ist, ist eine gute und wertschätzende Begleitung meiner ehrenamtlichen Arbeit. Und die sehe ich auch in Zukunft gewährleistet.

    Ich wünsche uns bei aller Kritik und trotz harter Debatten genügend Besonnenheit. Geben wir der Kirche auf ihrem Weg in die Zukunft eine Chance. Denn wir wissen, dass wir die Gegenwart nicht bewahren können. Während der Synode fühlte ich mich mit Meister Eckhart verbunden, der sagte: „Und plötzlich weißt du, es ist Zeit etwas Neues zu beginnen“. Und trotzdem bedeutet das auch, dass Altes und Vertrautes bleiben darf.