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Ehrenamtsentwicklung im Bistum Trier

Wir unterstützen, beraten und begleiten...


Entschieden für gemeinsame Verantwortung!

  • Informationsveranstaltungen für interessierte Ehrenamtliche an der Mitarbeit im Leitungsteam und im Rat der Pfarrei

    Die Pfarreien der Zukunft im Bistum Trier sollen zukünftig von einem Team geleitet werden, das sich aus drei hauptamtlichen Personen und bis zu zwei ehrenamtlich Engagierten zusammensetzt. Dieses Team trägt die Verantwortung für die pastorale Entwicklung in der Pfarrei, für das Personal und die Ressourcen. Zudem vertritt das Leitungsteam die Pfarrei nach außen, trifft Kooperationsvereinbarungen mit anderen kirchlichen und sonstigen Trägern. Das Leitungsteam wird dabei von den Fachabteilungen des Bischöflichen Generalvikariates Trier unterstützt. Gemeinsam mit dem Leitungsteam soll der Rat der Pfarrei, dem bis zu 22 Ehrenamtliche angehören, Verantwortung für die Leitung der Pfarrei übernehmen.

    Informationen zum Leitungsteam und zum Rat der Pfarrei finden Sie im ersten Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013-2016, Entwurf zur Anhörung April 2019

    Mit der Einrichtung von Leitungsteams in den neuen Pfarreien und mit der Übertragung von Entscheidungsbefugnissen und Aufsichtsaufgaben an den Rat der Pfarrei macht das Bistum ernst mit geteilter Verantwortung und Partizipation. Leitung soll in gemeinsamer Verantwortung von Haupt- und Ehrenamtlichen wahrgenommen werden.

    Für interessierte Ehrenamtliche

    Viele Ehrenamtliche haben ihr Interesse an einer Mitarbeit in den Leitungsteams und im Rat der Pfarrei bekundet und um weitere Informationen gebeten. Unabhängig von der Auswertung der zurzeit laufenden Anhörung und sich daraus ergebenen Veränderungen, wollen wir in drei Veranstaltungen über den aktuellen Stand der Aufgaben des Leitungsteams und des Rates der Pfarrei informieren. Somit haben interessierte Ehrenamtliche Gelegenheit, sich über die Aufgaben und das Anforderungsprofil für die Mitarbeit im Leitungsteam und im Rat der Pfarrei zu informieren und die eigene Motivation zu klären. 

    In jedem Visitationsbezirk informieren wir:

  • Visitationsbezirk Koblenz

    Im Visitationsbezirk Koblenz findet die Veranstaltung

    am Freitag, den 6. September 2019, 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr, statt.

    Forum Vinzenz Pallotti (Aula), Pallottistr. 3, 56179  Vallendar

    Hier finden Sie den Veranstaltungsflyer zum Download.

    Anmeldeschluss: 23. August 2019 (bitte beachten Sie die Hinweise zur Anmeldung)

    Hilfe zurAnreise

  • Visitationsbezirk Saarbrücken

    Im Visitationsbezirk Saarbrücken findet die Veranstaltung

    am Freitag, den 20. September 2019, 15.00 bis 21.00 Uhr statt.

    Kulturforum Illipse, Burgweg 4, 66557 Illingen

    Hier finden Sie den Veranstaltungsflyer zum Download.

    Anmeldeschluss: 6. September 2019 (bitte beachten Sie die Hinweise zur Anmeldung)

    Hilfe zur Anreise 

  • Visitationsbezirk Trier

    Im Visitationsbezirk Trier findet die Veranstaltung

    am Samstag, den 21. September 2019, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr statt

    Ehemalige Abteikirche St. Maximin, Maximinstraße 18, 54292 Trier.

    ⇒ Hier finden Sie den Veranstaltungsflyer zum Download.

    Anmeldeschluss: 6. September 2019 (bitte beachten Sie die Hinweise zur Anmeldung).

    Routenplaner (Google) zur Anreise.

  • Anmeldung

    Bitte melden Sie sich mit Ihren Kontaktdaten (Adresse, Telefon, Email) an:

    Bischöfliches Generalvikariat
    Arbeitsbereich Ehrenamtsentwicklung
    Mustorstraße 2, 54290 Trier
    Telefon 0651/7105-566 
    per Mail
    www.ehrenamt.bistum-trier.de 

    Anmeldeschluss für Vallendar: 23. August 2019
    Anmeldeschluss für Illingen und Trier: 6. September 2019

    Die Daten werden ausschließlich zur Organisation der genannten Veranstaltungen erhoben.

    Hier finden Sie den Veranstaltungsflyer zum Download.

Neues Leben an einem Ort von Kirche: KulturKapelle Korlingen

Passend anders: Gottesdienste in Schwirzheim

Programmheft 2019

Im Bistum Trier verstehen wir ehrenamtliche Tätigkeit als Chance für jeden Menschen, eigene Kompetenzen zu entdecken, zu entwickeln und einzubringen. Das Förderprogramm zielt in erster Linie die Kompetenzentwicklung von Ehrenamtlichen an, die bereits ein ehrenamtliches Engagement übernommen haben, bzw. übernehmen werden. Sowohl die Durchführung der übernommenen Aufgabe als auch die Persönlichkeitsentwicklung der Engagierten soll unterstützt werden. In unserer Broschüre finden Sie Qualifizierungsangebote, die Sie in Ihrem Engagement unterstützen sollen.

Programmheft als PDF

Aktuelles Kursangebot

Informationen rund um den Datenschutz

Kurs 24:
Die praxisorientierte Schulung zeigt auf, wo im Ehrenamt die Berührungspunkte mit dem Datenschutz liegen und was zu beachten ist, damit Sie selbst und „die Daten“ auf der sicheren Seite sind.
27. Juni Wittlich Faltblatt


 

Angebote in der Trauerbegleitung

Kurs 13:
Welches Engagement passt zu mir, wenn ich trauernde Menschen begleiten will?
15. Juni Pfarrheim  St. Barbara Idar - Oberstein Faltblatt

  • Wozu sind wir Kirche im Bistum Trier? - Eine Kolumne von Christel Schmitt, Ehrenamtliche in der Hospizarbeit

    für "Das Wort zum Alltag" am 3. Oktober 2018 in der Saarbrücker Zeitung

    Wozu sind wir Kirche im Bistum Trier?

    Mit dieser Frage müssen wir uns auseinandersetzen. Die Trierer Bistumssynode hat damit begonnen, ernsthafte Antworten zu suchen, die den Menschen (und der Kirche selbst) Hilfe und Orientierung geben. Um herauszufinden, wozu wir Kirche sind, müssen wir die Begegnung mit „den Anderen“ und „dem Anderen“ suchen. Das haben wir bisher meistens vermieden, um unsere Gewohnheiten und unser Erscheinungsbild nicht in Frage stellen zu müssen.

    Ich bin mir sicher, dass die Kirche die Veränderungen aktiv gestalten muss und nicht einfach nur abwarten darf, bis die Entwicklungen über sie hereinbrechen. Dazu gehört auch viel Unsicherheit, weil wir ja nicht genau wissen, wie die Zukunft aussehen wird. Voraussetzen möchte ich aber, dass ohne die Haltung des Gottvertrauens überhaupt keine Kirche möglich ist.
    Was mich momentan in Gesprächen und Veröffentlichungen sehr irritiert, sind nicht die kritischen Auseinandersetzungen mit der Synode und ihren Beschlüssen. Darin drückt sich ja die Unsicherheit aus über das, was kommen wird. Was mich jedoch ärgert sind die Thesen, dass durch die Neuausrichtung des Bistums Trier die Ehrenamtlichen ihre Arbeit hinschmeißen würden. Für mich und viele andere kann ich sagen: Ich bin gerne ehrenamtlich unterwegs, z. B. im Krankenhaus oder Altenheim, in der Hospizarbeit, im Besuchsdienst oder in der Flüchtlingsarbeit. Durch dieses Engagement geben wir der Kirche ein Gesicht. Und wir schaffen neue „Kirchorte“. Ich möchte nicht, dass das Ehrenamt dazu missbraucht wird, um Kritik an bestimmten Einzelfragen zu untermauern, vor allem wenn es um die Neugestaltung von Verwaltungsstrukturen geht. Man darf an dieser Stelle nicht verallgemeinern und sollte achtsamer differenzieren.

    Der ehrenamtliche Einsatz ist für viele in ganz unterschiedlichen Bereichen Engagierte eine Herzensangelegenheit. Meine Motivation ist, für Menschen in schwierigen Lebenssituationen da zu sein – gleich welcher Hautfarbe und Religionszugehörigkeit. Im Mittelpunkt steht die Sorge für den Anderen. Dabei spielt es keine entscheidende Rolle, wie meine Pfarrei der Zukunft genau aussehen wird. Die Entscheidung, in welchen Dörfern oder Einrichtungen ich mich engagiere, ist davon unabhängig. Was mir wichtig ist, ist eine gute und wertschätzende Begleitung meiner ehrenamtlichen Arbeit. Und die sehe ich auch in Zukunft gewährleistet.

    Ich wünsche uns bei aller Kritik und trotz harter Debatten genügend Besonnenheit. Geben wir der Kirche auf ihrem Weg in die Zukunft eine Chance. Denn wir wissen, dass wir die Gegenwart nicht bewahren können. Während der Synode fühlte ich mich mit Meister Eckhart verbunden, der sagte: „Und plötzlich weißt du, es ist Zeit etwas Neues zu beginnen“. Und trotzdem bedeutet das auch, dass Altes und Vertrautes bleiben darf.