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Ehrenamtsentwicklung im Bistum Trier

Wir unterstützen, beraten und begleiten...

Heilig Rock-Tage 2019: Tag des ehrenamtlichen Engagements

Das ehrenamtliche Engagement von rund 80.000 Menschen im Bistum Trier beschreibt in seiner Vielfalt an Gaben und Fähigkeiten einen weiten Raum, in welchem Glaube und Kirche lebendig werden. Mit fachlichen und spirituellen Impulsen, durch Austausch, Beratung und vielfältigen Workshops können die Engagierten dem auf die Spur kommen, was ihnen in ihrem ehrenamtlichen Dienst weiten Raum geben kann.

So war auch bei den Heilig-Rock-Tagen 2019 der Bereich rund um den Dom Begegnungs- und Erfahrungsort für viele, die sich im Bistum Trier engagieren oder auf der Suche nach einem Tätigkeitsfeld für sich sind. Die Würdigung von Personen und Initiativen gab und gibt beispielhaft Einblick in das vielfältige Engagement im Bistum Trier.

Bilder und Berichte vom Tag des Ehrenamts hier

Neues Leben an einem Ort von Kirche: KulturKapelle Korlingen

Passend anders: Gottesdienste in Schwirzheim

Programmheft 2019

Im Bistum Trier verstehen wir ehrenamtliche Tätigkeit als Chance für jeden Menschen, eigene Kompetenzen zu entdecken, zu entwickeln und einzubringen. Das Förderprogramm zielt in erster Linie die Kompetenzentwicklung von Ehrenamtlichen an, die bereits ein ehrenamtliches Engagement übernommen haben, bzw. übernehmen werden. Sowohl die Durchführung der übernommenen Aufgabe als auch die Persönlichkeitsentwicklung der Engagierten soll unterstützt werden. In unserer Broschüre finden Sie Qualifizierungsangebote, die Sie in Ihrem Engagement unterstützen sollen.

Programmheft als PDF

Aktuelles Kursangebot

"Da geh ich gerne hin"

Kurs 22:
Sitzungen interessant und effektiv gestalten; Besprechungen effektiv leiten; strukturiert und zügig Entscheidungen treffen und alle beteiligen.

14. Juni Mehrgenerationenhaus Neuwied Faltblatt


 

Angebote in der Trauerbegleitung

Kurs 13:
Welches Engagement passt zu mir, wenn ich trauernde Menschen begleiten will?
15. Juni Pfarrheim  St. Barbara Idar - Oberstein Faltblatt

  • Wozu sind wir Kirche im Bistum Trier? - Eine Kolumne von Christel Schmitt, Ehrenamtliche in der Hospizarbeit

    für "Das Wort zum Alltag" am 3. Oktober 2018 in der Saarbrücker Zeitung

    Wozu sind wir Kirche im Bistum Trier?

    Mit dieser Frage müssen wir uns auseinandersetzen. Die Trierer Bistumssynode hat damit begonnen, ernsthafte Antworten zu suchen, die den Menschen (und der Kirche selbst) Hilfe und Orientierung geben. Um herauszufinden, wozu wir Kirche sind, müssen wir die Begegnung mit „den Anderen“ und „dem Anderen“ suchen. Das haben wir bisher meistens vermieden, um unsere Gewohnheiten und unser Erscheinungsbild nicht in Frage stellen zu müssen.

    Ich bin mir sicher, dass die Kirche die Veränderungen aktiv gestalten muss und nicht einfach nur abwarten darf, bis die Entwicklungen über sie hereinbrechen. Dazu gehört auch viel Unsicherheit, weil wir ja nicht genau wissen, wie die Zukunft aussehen wird. Voraussetzen möchte ich aber, dass ohne die Haltung des Gottvertrauens überhaupt keine Kirche möglich ist.
    Was mich momentan in Gesprächen und Veröffentlichungen sehr irritiert, sind nicht die kritischen Auseinandersetzungen mit der Synode und ihren Beschlüssen. Darin drückt sich ja die Unsicherheit aus über das, was kommen wird. Was mich jedoch ärgert sind die Thesen, dass durch die Neuausrichtung des Bistums Trier die Ehrenamtlichen ihre Arbeit hinschmeißen würden. Für mich und viele andere kann ich sagen: Ich bin gerne ehrenamtlich unterwegs, z. B. im Krankenhaus oder Altenheim, in der Hospizarbeit, im Besuchsdienst oder in der Flüchtlingsarbeit. Durch dieses Engagement geben wir der Kirche ein Gesicht. Und wir schaffen neue „Kirchorte“. Ich möchte nicht, dass das Ehrenamt dazu missbraucht wird, um Kritik an bestimmten Einzelfragen zu untermauern, vor allem wenn es um die Neugestaltung von Verwaltungsstrukturen geht. Man darf an dieser Stelle nicht verallgemeinern und sollte achtsamer differenzieren.

    Der ehrenamtliche Einsatz ist für viele in ganz unterschiedlichen Bereichen Engagierte eine Herzensangelegenheit. Meine Motivation ist, für Menschen in schwierigen Lebenssituationen da zu sein – gleich welcher Hautfarbe und Religionszugehörigkeit. Im Mittelpunkt steht die Sorge für den Anderen. Dabei spielt es keine entscheidende Rolle, wie meine Pfarrei der Zukunft genau aussehen wird. Die Entscheidung, in welchen Dörfern oder Einrichtungen ich mich engagiere, ist davon unabhängig. Was mir wichtig ist, ist eine gute und wertschätzende Begleitung meiner ehrenamtlichen Arbeit. Und die sehe ich auch in Zukunft gewährleistet.

    Ich wünsche uns bei aller Kritik und trotz harter Debatten genügend Besonnenheit. Geben wir der Kirche auf ihrem Weg in die Zukunft eine Chance. Denn wir wissen, dass wir die Gegenwart nicht bewahren können. Während der Synode fühlte ich mich mit Meister Eckhart verbunden, der sagte: „Und plötzlich weißt du, es ist Zeit etwas Neues zu beginnen“. Und trotzdem bedeutet das auch, dass Altes und Vertrautes bleiben darf.